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Wer die Brombeere zu den Beeren zählt, der irrt - botanisch gesehen. Sie
zählt nämlich zu den Sammelsteinfrüchten ( und zur Familie der
Rosengewächse ). Jede der einzelnen kleinen Beeren ähnelt in ihrem Aufbau
einer Kirsche ( bzw. einer anderen Steinfrucht ). Der Brombeerstrauch kann bis zu 2 Meter hoch werden (in einzelnen Fällen auch bis zu 3 Meter ) und setzt seine Stacheln dabei auch als Kletterhilfe ein. Im zweiten Jahr bilden die Triebe der Pflanze spezielle Seitentriebe, an deren Ende sich die Blütenstände befinden. Die Blüten sind meist weiss, selten auch rosa ( Blütezeit: Juni bis August ). Erntezeit ist Juli bis Oktober, danach sterben die fruchttragenden Triebe ab. Die Früchte sind reich an Vitamin A und C, sie enthalten daneben auch Kupfer, Kalium und Magnesium. Ein angewärmter Saft aus Brombeeren hilft gegen Heiserkeit Die Blätter enthalten einen hohen Anteil an Gerbstoffen, daneben auch Bioflavonoiden, Anthocyanidine und geringe Mengen von ätherischen Ölen. Ein Tee aus Brombeerblätter ( oft zusammen mit Himbeerblätter ) hilft gegen Durchfall und wirkt fiebersenkend. Auch soll ein Aufguss mit den Blättern Halsschmerzen lindern. |
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